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OpenStreetMap
Die freie Weltkarte nutzen und mitgestalten.
Von Frederik Ramm
und Jochen Topf.

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Karlsruhe Hack Weekend 18.-19. Februar 2017

FOSSGIS 2017 in Passau, 22.-25. März 2017

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Polygon-Poi-Konverter

Die Wheelmap und das Wheelchair-Tag

Die Wheelmap ist eine Karte für rollstuhlgerechte Orte. Ein Ampelsystem kennzeichnet die Rollstuhltauglichkeit. Grün steht für rollstuhlgerecht, Orange steht für Einschränkungen und Rot bedeutet, dass der Ort überhaupt nicht für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Jeder kann mitmachen und diese Markierungen anbringen,.

Nicht nur die im Hintergrund verwendete Karte basiert auf OpenStreetMap-Daten, auch die Markierung, ob ein Ort rollstuhlgerecht ist oder nicht, wird in der OpenStreetMap-Datenbank gespeichert. An dieser Stelle galt es einige technische Hürden zu bewältigen, wobei wir das Team von Wheelmap sehr gerne unterstützt haben.

Das Problem: Daten-Verdopplung

In OSM werden immer häufiger POIs als Flächen (Polygone bzw. geschlossene "Ways") eingetragen und immer seltener als Punkte ("Nodes"). Zuerst hatte die Wheelmap nur Nodes unterstützt. Polygone konnten nicht verarbeitet werden. Das führte dazu, dass immer mehr POIs in der OpenStreetMap-Datenbank sowohl als Polygone als auch als Punkte eingetragen wurde. Der Wheelmap-Bot erzeugte beispielsweise an Gebäude, einen Node, wenn beschrieben werden sollte, ob das Gebäude rollstuhlgerecht ist oder nicht, obwohl das Gebäude an sich schon als Fläche ("way") vorlag.

Die Lösung: Pseudo-Nodes

Das Problem wurde folgendermassen gelöst: POI-Polygone werden in der wheelmap als "Pseudo-Nodes" zwischengespeichert Jetzt werden POI-Polygone aus OSM auf der Wheelmap als Nodes angezeigt. Beim Zurueckspeichern von Wheelmap nach OSM wird dem Polygon, das zur Pseude-node gehoert, das Wheelchair-Tag zugeordnet und kein neuer Node mehr erzeugt.

Realisiert wurde das ganze mit Standard-OSM-Tools (PostGIS, osm2pgsql) und einem Datenbank-Trigger, die die Pseudo-Nodes erstellt. Ein reduziertes osm2pgsql-Style-File sorgt dafür, daß nur die benötigten Daten importiert werden und der Ressourcenverbrauch klein bleibt. Ein Export-Prozess generiert in regelmäßigen Abständen OSC-Dateien mit allen Änderungen an Pseudo-Nodes, die dann in die Wheelmap-Datenbank übertragen werden.

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